In Freude | Wer ich bin und warum dieser Podcast entstanden ist

Shownotes

Willkommen zur ersten Episode von „In Freude“ 🤍

In dieser Folge erfährst Du: • wer ich bin und warum ich diesen Podcast ins Leben gerufen habe • wie mein Weg von Anpassung, Stress und Funktionieren hin zu mehr Freude, Körpervertrauen und innerer Ruhe aussah • warum Gesundheit nie nur Ernährung ist • weshalb nachhaltige Veränderung leicht sein darf • was Weiblichkeit, Zyklusbewusstsein und ganzheitliche Gesundheit für mich bedeuten

Dieser Podcast ist für Dich, wenn Du: • wieder mehr auf Deine innere Stimme hören möchtest • Dich nach Leichtigkeit, Klarheit und Verbindung sehnst • Gesundheit ganzheitlich und ohne Druck leben willst

✨ Mehr von mir findest Du auf meiner Webseite www.in-freu.de und auf Instagram @infreude

Ich freue mich sehr, dass Du hier bist. In Freude

Deine Myriam

Hinweis: Die Inhalte dieses Podcasts dienen der Information und Inspiration und ersetzen keine individuelle medizinische oder therapeutische Beratung.

Transkript anzeigen

Transkript Episode 1

In Freude | Wer ich bin und warum dieser Podcast entstanden ist

Meine Geschichte, meine Vision und meine Mission für ein bewusstes, weibliches Leben

Hallo und herzlich willkommen zur Episode 1, in der ich Dir die Möglichkeit geben möchte, mich kennenzulernen, meine Vision für meine Arbeit und meine Mission nachzuvollziehen. So kannst Du entscheiden, ob diese Inhalte Dich gerade ansprechen. Ich weiß Deine Zeit sehr zu schätzen, die Du dir nimmst. Lass mich Dir ein bisschen von mir erzählen, bevor ich in den Episoden dann inhaltlich einsteige. Ich kann es kaum erwarten!

Ich bin Myriam, zum jetzigen Zeitpunkt gerade 30 Jahre alt. Ich wohne in Hamburg in einem wunderschönen Zuhause in einer erfüllten Beziehung. Ich habe hier meine Familie ganz nah und viele wundervolle Freundinnen und Freunde, die ich regelmäßig sehe. Am liebsten fülle ich meine Tage mit neuen Erlebnissen, tiefen Gesprächen, gutem Kaffee, frischer Luft und einer Menge Tanz. Das Thema Freude begleitet mich mein Leben lang und durfte sich entwickeln. Heute stehe ich jeden Tag auf, um meinen Weg zu teilen und andere Frauen zu inspirieren, ihn mit mir zu gehen. Wenn ich heute auf meinen Weg schaue, fühlt es sich nicht an wie eine große Wendung oder ein dramatischer Umbruch. Es waren viele kleine Momente. Viele leise Entscheidungen. Und ganz oft das Gefühl: Irgendetwas passt noch nicht ganz.

Als Kind habe ich sehr früh gelernt, mich anzupassen. Ich habe schnell verstanden, was von mir erwartet wird – und habe mich danach gerichtet. Ich wollte nicht auffallen, nicht anecken, sondern ich wollte gefallen und dazugehören. Nach außen war ich ruhig, brav und unauffällig. Innen sah es oft ganz anders aus. Mein Kopf war voll, mein Zimmer war chaotisch, meine Gedanken sprangen von einem zum nächsten. Aber das hat man mir nicht angesehen. Und ich habe gelernt, dass es sicherer ist, genau das auch nicht zu zeigen.

Mit 16 Jahren habe ich angefangen, die Pille zu nehmen. Damals ganz selbstverständlich. Es war einfach etwas, das man macht und ich wurde auch nie wirklich über die Nebenwirkungen und Folgen aufgeklärt. Heute sehe ich: Ich habe damit meinen weiblichen Körper ein Stück weit leise gestellt. Meine Hormone, meine Zyklen, meine feinen inneren Signale. Ich habe immer funktioniert. Ich war fleißig, ehrgeizig, zielstrebig. Sehr viel im Machen, sehr wenig im Spüren. Ich wollte niemandem zur Last fallen, habe selten um Hilfe gebeten und bin oft über meine eigenen Grenzen gegangen, ohne sie überhaupt wahrzunehmen.

Es gab immer wieder diese Momente, in denen plötzlich nichts mehr ging. Zusammenbrüche, die scheinbar aus dem Nichts kamen. Ich wusste oft gar nicht genau, warum. Heute weiß ich: Ich hatte kaum Verbindung zu meinen Bedürfnissen. Vor allem mein Bedürfnis nach Entspannung habe ich lange ignoriert. Stattdessen habe ich weitergemacht und mich chronischem Stress ausgesetzt.

Als ich meine erste eigene Wohnung bezogen habe, hat sich etwas verändert. Zum ersten Mal hatte ich einen Raum, der wirklich meiner war. Ich habe angefangen auszumisten. Erst ganz praktisch. Schublade für Schublade. Regal für Regal. Über die Jahre sind etwa 60 Prozent meiner Dinge gegangen. Es wurde leerer. Und gleichzeitig leichter. Diese Ordnung im Außen hat mir innerlich Luft verschafft. Und irgendwann habe ich gemerkt: Aussortieren tut mir nicht nur mit Materiellem gut.

Ich habe angefangen, auch innerlich auszusortieren. Alte Glaubenssätze. Vorstellungen davon, wie ich sein sollte. Erwartungen, die gar nicht meine waren. Mich mit meinem Besitz auseinanderzusetzen hat mir gezeigt, was ich wirklich behalten möchte – und was eigentlich nur da war, weil es eben immer da war. Dieses Denken hat sich ausgeweitet. Auf Gewohnheiten. Auf Beziehungen. Auf mein ganzes Leben.

Schon seit dem Ende meiner Schulzeit hat mich das Thema Ernährung fasziniert. Anfangs mit einer ganz einfachen Frage: Wenn wir sowieso jeden Tag essen, warum essen wir dann nicht so, dass es uns gut tut? Dass wir lange gesund bleiben, uns wohlfühlen, vielleicht sogar Krankheiten vorbeugen? Ich fand präventive Ansätze unglaublich spannend. Und gleichzeitig habe ich gemerkt, wie kompliziert dieses Thema plötzlich wird, sobald es in den Alltag geht. Warum fühlt sich Gesundheit oft nach Verzicht an? Warum macht „richtig essen“ so vielen Menschen keinen Spaß?

Ich bin immer wieder an diesen inneren Konflikt gestoßen: das, was Freude macht – und das, was wir glauben, tun zu müssen. Und ich habe verstanden, dass Diäten genau hier scheitern. Sie reduzieren vielleicht kurzfristig Gewicht, aber sie hinterlassen fast immer körperliche und vor allem seelische Schäden.

In meinem Masterstudium habe ich mich deshalb intensiv mit Essverhalten und Ernährungspsychologie beschäftigt. Mich hat weniger interessiert, was gesund ist, sondern warum wir so oft nicht danach handeln können, selbst wenn wir es wissen. Ich bin tief eingetaucht in Themen wie emotionales Essen, Stressessen, alte Diäterfahrungen, starre Regeln, Hunger und Appetit, Gewohnheiten, Motivation, das soziale Umfeld und das Thema Achtsamkeit.

Gleichzeitig hat sich mit jeder neuen Erkenntnis mein eigenes Essverhalten mit verändert. Nur nicht durch neue Regeln, sondern durch mehr Erlaubnis. Ich habe aufgehört, Lebensmittel zu verbieten oder zu verteufeln. Ich habe angefangen, Essen wieder mit Freude zu verbinden. Ich habe gelernt, meine Ernährung an meine Lebensphasen anzupassen – mit Geduld und Selbstmitgefühl in den Zeiten, in denen Genuss und Gemeinschaft wichtiger waren als eine vermeintlich perfekte Ernährung. So durfte mein Körperbild heilen, das nach der Pubertät nie so richtig zu mir gepasst hat. Und mit der Zeit habe ich aufgehört, mich selbst und andere Frauen für ihr Essverhalten oder ihr Gewicht zu verurteilen.

Durch meine ersten Anstellungen nach dem Studium durfte ich meinen Blick weiter öffnen: Naturheilkunde, Naturarznei, andere Sichtweisen auf die Zusammensetzung unseres Körpers und auf Gesundheit. Besonders tief berührt hat mich schließlich das Thema Kinderwunsch und Schwangerschaft. Hier wird so ein kraftvoller Grundstein gelegt. Für ein neues Leben. Für die Gesundheit eines Kindes. Und gleichzeitig ist es eine Phase, in der Frauen oft unter enormem Druck stehen und von zu vielen Informationen überwältigt werden. Meine Überzeugung ist: Nachhaltige Veränderung darf leicht sein. Sie darf Freude machen und sich nach uns selbst anfühlen. Sie darf und muss in den Alltag passen. Ich möchte Frauen stärken, nicht verunsichern. Ich möchte begleiten, nicht vorschreiben. Ich will empowern und niemals kontrollieren.

Vor drei Jahren habe ich dann die Pille abgesetzt. Seitdem hat sich meine Verbindung zu meinem Körper und zu mir selbst stark vertieft. Ich spüre meinen Zyklus. Meine Hormone. Meine Intuition. Ich habe gelernt, in mir zu ruhen, zu meditieren, still zu werden. Die Maske des Gefallen-Wollens ist nach und nach gefallen. Meine Beziehungen sind ehrlicher geworden. Meine Gespräche tiefer. Meine Träume und Visionen meiner Zukunft klarer. Der Wunsch, eines Tages Mutter zu werden, ist nicht mehr nur ein Gedanke, sondern etwas, das ich bewusst vorbereite – mit Respekt vor meinem Körper, der so viel Magisches leisten wird.

Seit fast zehn Jahren beschäftige ich mich nun mit Persönlichkeitsentwicklung, Spiritualität, Glaubenssätzen und ganzheitlicher Gesundheit. Für mich gehört all das zusammen. Ernährung ist nie nur Ernährung. Gesundheit ist nie nur körperlich. Unser Umfeld, unsere Räume, unsere Beziehungen, unsere inneren Überzeugungen – all das wirkt zusammen. Genau darüber möchte ich sprechen. Nicht als Deine Lehrerin. Sondern als Deine Freundin.

Meine Vision ist eine Welt, in der Frauen wieder mehr auf ihre innere Stimme hören, in Verbindung mit ihrer Weiblichkeit sind und ihrem weisen Körper endlich vertrauen. Eine Welt, in der Frauen dort leben, wo sie sich geborgen fühlen. Essen, was sie lieben und was sie nährt. Erfüllte Beziehungen führen. Ihre Werte kennen und selbstwirksam ihr Leben gestalten. Und sich gegenseitig halten und stärken. Wenn du dich darin wiederfindest, dann bist du hier genau richtig. Ich begleite dich liebevoll, empathisch und mit Struktur – Schritt für Schritt, in deinem Tempo.

In Freude, Deine Myriam

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.