Ganzheitliche Bestandsaufnahme der Frauengesundheit

Shownotes

Themen der Episode:

  • Warum Prävention so wichtig ist und warum wir sie selbst in die Hand nehmen sollten
  • Blutuntersuchungen und kritische Werte
  • Körperzusammensetzung
  • Zyklustracking und Fruchtbarkeitsfenster
  • Das Rad des Lebens
  • Ernährungsverhalten
  • Der innere Kritiker

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Hast du noch Fragen oder Erfahrungswerte zum Thema Bestandsaufnahme? Ich freue mich auf den Austausch mit Dir.

In Freude

Deine Myriam

Hinweis: Die Inhalte dieses Podcasts dienen der Information und Inspiration und ersetzen keine individuelle medizinische oder therapeutische Beratung.

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Transkript Episode 5

Ganzheitliche Bestandsaufnahme

Erste Schritte für die Evaluation Deines Gesundheitszustandes

Hallo meine Liebe und herzlich willkommen in Episode 5. Heute möchte ich mit dir über das Thema Bestandsaufnahme sprechen. Und zwar, wenn wir uns fragen „Wie können wir unseren Körper bestmöglich versorgen, damit er alle seine Funktionen gut ausüben kann?“ bewegen wir uns im Bereich der Prävention. Und Prävention wird in Deutschland selten gefördert. Wir lernen in der Schule auch kaum etwas darüber, was ich unglaublich schade finde. Und in Deutschland wird viel Geld in die Therapie gesteckt. Es gibt viele Therapieangebote, was auch wunderbar ist. Aber Therapien setzen oft viel zu spät an. Denn es ist immer einfacher, eine Erkrankung zu verhindern, als bereits geschädigte Vorgänge wieder zu reparieren. Und ich möchte einmal die Aufmerksamkeit lenken auf vier Probleme unserer Zeit.

Das erste ist, dass wir oft auch schon so lange in dem Zustand herumlaufen, der mit einer mangelnden Versorgung einhergeht, dass es uns nicht problematisch vorkommt und die Zeiten, in denen es uns rundum gut ging, die erinnern wir schon gar nicht mehr. Das ist bei so vielen Menschen so.

Und das Problem Nummer zwei ist, dass, was das auch noch mit fördert, das was uns als Normwerte entgegentritt aus der Medizin, zum Beispiel in Blutproben, das sind in Studien erarbeitete Werte, die auf Blutproben vermeintlich gesunder Menschen basieren, die wahrscheinlich auch Mängel hatten, sodass dieses untersuchte Blut nicht der Norm entspricht bzw., sodass das untersuchte Blut noch lange nicht das Optimum darstellt. Vitamin D ist da ein gutes Beispiel, da fast alle Europäer in den Wintermonaten einen Mangel aufweisen. Und würden wir dann jetzt den Durchschnitt aller Vitamin-D-Werte von gesunden Europäern nehmen, würde das noch lange nichts darüber aussagen, ob der Vitamin-D-Gehalt in deren Blut eine Empfehlung darstellt oder dem Optimum nahekommt. D.h., viele Normwerte sind einfach das Mindeste, was wir brauchen, um zu funktionieren.

Das dritte Problem ist, dass viele Symptome erst nach vielen Jahren auftreten oder wir merken erst, dass etwas nicht 100-prozentig gesund ist, wenn wir eine Funktion dringend benötigen in unserem Körper, die dann nachlässt. Unser Körper kann so viel aushalten Und beispielsweise, wenn dann ein Kinderwunsch auftritt, wenn wir uns fragen, warum unser Körper nicht fruchtbar ist, lohnt sich hier auf jeden Fall eine gründliche Bestandsaufnahme unserer Gesundheit, bevor wir über eine künstliche Befruchtung nachdenken.

Das vierte Problem ist, dass viele Risikofaktoren oft auch unsichtbar sind. D.h., da der Körper so viel ausgleicht, wird das versteckt, bis es zu spät ist und eine überlastete Leber z.B. zeigt sich lediglich in Müdigkeit und kann aber tödliche Folgen haben. Das ist nun mal nichts, also kein Symptom, mit dem wir zum Arzt gehen würden und das ist sehr problematisch. Denn egal, ob du aktuell ein Kinderwunsch hast oder dich rundum gut versorgen möchtest für dich selber, dann kannst du dich fragen, wo stehe ich und wo steht mein Körper gerade in meiner Gesundheit.

In der letzten Episode, der Episode 4, zum Thema Entspannung habe ich darüber berichtet, wie chronischer Stress wirkt. Und wenn man darunter leidet, gibt es ggf. nicht heilende Entzündungsprozesse oder auch Magen-Darm-Probleme, Hormondysbalancen, die bisher unentdeckt geblieben sind und hier wäre dann das Ziel der Bestandsaufnahme, dass wir selbstwirksame Tools an die Hand bekommen, dass wir die Verantwortung für unsere eigene Gesundheit wieder selbst in die Hand nehmen und nicht darauf hoffen, dass die behandelnde Ärztin einen ganzheitlichen Blick hat und über den Tellerrand schaut, denn das haben viele leider nicht. Und das Ganze soll dich nicht dazu bewegen, heute mit Angst loszugehen, sondern im Gegenteil, dich auf Freude auszurichten und dieses Wissen als Gelegenheit zu nutzen, jetzt deine Zügel selbst in die Hand zu nehmen und für deine eigene Gesundheit loszugehen. Denn das Leben auf Freude auszurichten, bedeutet auch, solche wichtigen Themen wie Gesundheit direkt zu adressieren und mit dem Wissen, dass du vorgesorgt hast für dich, dann entspannter durch deinen Alltag zu gehen.

Und zum Thema Kosten, das ist auch oft was, was in diesem Kontext relevant ist. Viele der Maßnahmen kannst du auch sofort durchführen, ohne einen Cent auszugeben. Und andere kosten etwas. Wichtig ist hier dann eben deine Einstellung zum Wert der Gesundheit. Also überleg mal, wie viel Geld wir jährlich für Entertainment, für Mode, das Auto, Dekoration unserer Wohnung, Reisen usw. ausgeben und evaluiere für dich, wie viel dir deine Gesundheit da wert ist. Also, wo starten wir?

Ich werde dir jetzt von sechs Maßnahmen erzählen, wie du eine Bestandsaufnahme ganzheitlich durchführen kannst. Es geht hier nicht nur um Ernährung, sondern um so viel mehr. Und ich würde gerne mit der Blutuntersuchung starten. Lass bei deiner Hausärztin doch mal ein großes Blutbild machen. Das wird in regelmäßigen Abständen in der Regel von der Krankenkasse übernommen. Und zusätzlich sollten wir Frauen auch immer noch mal Vitamin D und B12 und Folsäure messen lassen, da diese drei für unsere allgemeine Gesundheit und insbesondere auch für die Fruchtbarkeit enorm wichtig sind. Und auch die Messung von Omega-3 kann ich dir empfehlen, weil das Aufschluss darüber gibt, wie dein Körper eigentlich Entzündungen bearbeiten kann. Bedenk dabei immer, was ich gesagt habe, dass die Normwerte, die vom Labor zurückkommen, Mindestwerte sind, mit denen der Körper gerade seine nötigen Funktionen aufrechterhalten kann. Das sind also noch lange keine Optimalwerte. Lass dich im Zweifel hier von einem ganzheitlich behandelnden Arzt, Heilpraktiker oder Ernährungsberater dazu beraten. Und wichtig ist, dass du deinen Mangel behebst, aber so, dass du gezielt die Nährstoffe einnimmst und nicht einfach ein Multivitamin kaufst. Denn einige Mikronährstoffe können nämlich auch überdosiert werden und andere benötigst du dafür in viel größeren Mengen, wenn ein gravierender Mangel vorliegt. Also passt das von der Zusammensetzung des Multivitamins oft nicht so ganz. Und recherchiere auch, welche Lebensmittel kritische Stoffe enthalten, die dir fehlen. So kannst du auch diese Lebensmittel in deinen Speiseplan einbauen und die Nahrungsergänzungsmittel sind nicht für den gesamten Job zuständig, um deine Mängel auszugleichen.

Die zweite Maßnahme ist die Körperzusammensetzung. Hast du schon mal von der bioelektrischen Impedanzanalyse gehört, die Kurzform hierfür ist BIA und diese Messung wird in vielen Hausarzt und Facharztpraxen angeboten, aber auch in einigen Fitnessstudios. Und die Messung sendet einen nicht spürbaren, winzigen Strom durch deinen Körper und ist so in der Lage zu erfassen, wie dein Körper zusammengesetzt ist. Also wie viel Wasser, Muskel und Fettgewebe du in deinem Körper hast. Und bessere Geräte können auch lokalisieren, an welchen Stellen sich welche Zusammensetzung befindet. Insbesondere beim Thema Fett ist es sehr kritisch, ob das Fett im Bauchraum ist oder an den Beinen. Im Bauchraum ist es nämlich unser sogenanntes Viszeralfett um die Organe gelagert. Das kann Entzündungen fördern und auch das Risiko für Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen. Das betrifft auch Menschen, die sehr schlank wirken, aber im Bauchraum eine kleine, feste Fettansammlung haben, die nennen sich TOFI (Thin Outside, Fat Inside). Diese Menschen sind sehr gefährdet, viel gefährdeter als der typische Birentyp mit Fettansammlungen an der Hüfte, die aus subkotanem Fett, also Fett unter der Haut, bestehen. Vor allem bleiben sie oft unentdeckt, da ja oft nur der BMI, der Body-Mass-Index, hinzugezogen wird, um eine Gesundheit zu beurteilen, was aber sehr veraltet ist, da BMI nicht Auskunft darüber gibt, wo das Fett lokalisiert ist und in welchem Maße wir gefährdet sind für bestimmte Erkrankungen. Die Messung gibt auch Auskunft über unser Muskelanteil und ist dieser im niedrigen Bereich, würde ich dringend empfehlen, mehr Krafttraining in deinen Alltag einzubauen und zusätzlich – ganz wichtig – auch mehr Protein in deine Ernährung. Du brauchst nämlich beides, um Muskeln aufzubauen. Und wenn du einen Kinderwunsch hast, ist dies umso wichtiger, da eine Menge Muskelgewebe während der Schwangerschaft abgebaut wird. Und du möchtest also einen guten Grundstock aufbauen, um stark durch diese Zeit zu kommen. Der gemessene Wasserhaushalt kann dir dann Auskunft geben noch über Wassereinlagerungen. Ja, du siehst also die Messung kann ganz schön viel. Achte auf jeden Fall darauf, dass die Geräte über eine 8-Punkt-Messung verfügen, also zwei Messpunkte jeweils an der Hand und am Fuß haben. Denn nur diese sind genau. Alle anderen Geräte – es gibt ja auch so Körperanalysewagen für zuhause – ,die geben sehr ungenaue Ergebnisse und die Praxen oder Studios, die die Messung anbieten, bieten auch oft entsprechende Beratungen dazu an. Also nimm die gerne in Anspruch, da nicht alle Werte selbsterklärend sind. Da können dir die Profis dann noch mal helfen. Oder frag mich auch gerne, wenn du Fragen hast zu der Messung, dann kann ich da auch gerne noch mal was zu erklären.

Dann komme ich schon zum dritten Punkt und die dritte Bestandsaufnahme für deine ganzheitliche Gesundheit ist das Zyklustracking. Und wir Frauen durchleben im Jahr jeden Monat aufs Neue unseren Zyklus und der ermöglicht es uns, schwanger zu werden. Und weißt du eigentlich, ob dein Zyklus einen Eisprung hat? Also das ist uns nicht immer ganz klar. Und das Konzept „Natürliche Familienplanung“, kurz NFP, stellt eine Tabelle zur Verfügung, auf der auch diverse Apps basieren, die dich dabei unterstützen können, deinen Zyklus zu tracken. Und die wichtigsten Parameter sind deine Basaltemperatur direkt nach dem aufwachen und dein Zervixschleim über den Tag. Wenn du nur diese zwei Dinge beobachtest, bist du in der Lage herauszufinden, ob du einen Eisprung hast. Das ganze Prozedere, was natürlich viel komplexer ist, jetzt im Detail zu erklären, übersteigt diese Episode total. Wenn es dich ganz genau interessiert, lass dich coachen von einer NFP-Coachin. Das habe ich damals gemacht das hat mir sehr geholfen, meinen eigenen Zyklus in der Tiefe zu verstehen. Ich kann zu Dokumentationen die App Ovy sehr empfehlen. OVY geschrieben, die auch ein passendes Bluetooth-Thermometer haben, das sich mit der App verbindet. Und wenn du erst mal nur mit einem kurzen Einblick in deine Zyklusgesundheit starten möchtest, ohne tief einzusteigen oder dir direkt ein Thermometer dir anzuschaffen, dann empfehle ich dir vor allem deinen Zervixschleim zu beobachten. Denn dieser Wandelt sich im Laufe des Zyklus. Am Anfang ist noch kein Schleim vorhanden und irgendwann hast du ein Gefühl der Feuchtigkeit, aber es ist noch kein Schleim sichtbar. Irgendwann kommt dann cremiger Schleim, der auch in der Unterhose sichtbar ist. Und das ist schon mal ein super Zeichen. Was zeigt, dass du wirklich fruchtbar bist, ist allerdings eine Zeitspanne von rund fünf Tagen, in denen der Schleim fast flüssig ist. Also der hat dann so eine Konsistenz wie Eiweiß etwa. Und das ist die Phase der Empfängnis. Also beobachte doch mal, ob dieser Schleim bei dir in der Mitte des Zyklus (falls du meine Episode 2 gehört hast, Mitte des Zyklus ist deine Ovulationsphase, also dein Sommer), ob dieser Schleim dort auftritt und wie lange. Also keine Panik, wenn es nur vier Tage statt fünf sind, das ist auch völlig in Ordnung. Aber wenn du niemals diesen Schleim beobachten kannst, ist das ein Zeichen, dass dein Körper kein Eisprung hat und deine Hormone nicht in der Balance sind und du deswegen wahrscheinlich nicht fruchtbar bist.

Dann komme ich zur Bestandsaufnahme Nummer vier und zwar kannst du hier nochmal alle Lebensbereiche betrachten. Und wenn du meine letzte Episode gehört hast, weißt du, dass ich ein großer Fan von Reflexionen bin. Und auch Dinge aufzuschreiben, schwarz auf weiß vor mir zu sehen und wirklich in mich zu gehen, in meine Gedanken, das zu Papier zu bringen. Ich möchte Gesundheit immer ganzheitlich betrachten und deshalb möchte ich dir das Rad des Lebens ans Herz legen, das uns einen Überblick gibt, in welchen Bereichen wir schon zufrieden sind mit dem Status Quo und in welchen Bereichen wir Potenzial sehen, noch etwas zu verbessern. Oder auch, wo wir außerordentlich viel Druck und Stress verspüren. Denn du kannst dich noch so toll ernähren und bewegen. Wenn du aufgrund finanzieller Sorgen z.B. im Dauerstress bist, fällt es deinem Körper schwer, in eine ganzheitliche Gesundheit zu finden. Ich möchte dich hier ermutigen, dich in einem ruhigen Moment hinzusetzen, vielleicht an einem Ort, der dir Freude bringt, in deinem Lieblingscafé beispielsweise, und dir für die Lebensbereiche „Familie und Freundinnen“, „Beziehung und Kinder“, „Beruf“, „Gesundheit“, „Spiritualität“, „Finanzen“, „Abenteuer“, „Wohnraum und Umgebung“, „Beitrag für die Welt“ und „Charakter“ jeweils Zahlen von 1-10 aufzuschreiben. Wie erfüllt du dich in diesen Bereichen fühlst: 1 steht dabei für keine Erfüllung. 10 steht für die größte Erfüllung. Schreib dir dann spontan einige Stichpunkte daneben, die dir einfallen. Also vielleicht Gründe, warum eine Zahl hoch oder niedrig ist. Zum Beispiel könnte das so aussehen: „Wohnraum und Umgebung“ mit einer 4. Das gefällt mir nicht: Das Chaos zu Hause, kein Ort für mich. Was mir dagegen gefällt ist die Sonne auf dem Balkon und das Stadtviertel, in dem ich wohne. Nun schreib dir auf, wie wichtig jeder einzelne Bereich für dich ist. Und mir persönlich ist Spiritualität wichtiger als Abenteuer bei dir mag das genau andersrum sein. Deswegen finde deine individuelle Bewertung von 1 wie „nicht wichtig“ bis 10, wie „sehr wichtig“. Und schau dir dann im Anschluss deine Bestandsaufnahme mal an. Schreib dir die drei Lebensbereiche heraus, die dir am wichtigsten sind und wo auch am meisten Luft nach oben ist. Denn hier ist jetzt dein größter Hebel für deine ganzheitliche Gesundheit und deine Ausrichtung auf Freude im Leben.

Die Nummer fünf ist das Ernährungstagebuch für eine Woche oder mindestens drei Tage. Oft denken wir, wir wissen, wie wir essen aber dann ist es doch ganz anders. Und das fällt uns erst auf, genau wie bei der Reflexion, wenn wir es schwarz auf weiß vor uns sehen. Also schreib dir mal eine Zeit lang auf, was du isst. Aber wie gesagt, keine Gewichte. Das ist hier nicht so wichtig in dieser Betrachtung, sondern schau vor allem, notier, wann du isst. Also „Habe ich riesige Esspausen und dann Heißhunger oder snacke ich konstant?“ „Wie fühle ich mich bei jeder Mahlzeit?“ „Esse ich aus Emotionen oder aus Stress, vielleicht aus Langeweile, aus Wut?“ oder „Esse ich schnell oder langsam?“ „Bin ich beim Essen abgelenkt, vom Smartphone, vom Fernseher?“, „Wie fühle ich mich eigentlich nach dem Essen? Bin ich direkt wieder hungrig? Fühle ich mich vollgestopft oder total erschöpft? Falle ich in so ein Tief?“. Und all das kann dir Aufschluss geben über dein Essverhalten und ob da möglicherweise eine gesundheitliche Herausforderung liegt. Sollte es so sein, ist das der erste Schritt, das dir einzugestehen. Denn wenn wir etwas bemerken, ist das immer der erste Schritt zur Änderung.

Und die sechste Bestandsaufnahme, die ich dir noch mitgeben möchte, ist: Höre dir selbst zu. Wie redet deine innere Stimme mit dir? Nimm deine innere Stimme liebevoll wahr und notiere einige der Aussagen, auch wieder handschriftlich. Das hat noch mal eine ganz, ganz andere Wirkung. Also wenn du schwarz auf weiß den Satz siehst „Du bist fett geworden“ oder vielleicht „Warum hast du das schon wieder nicht hinbekommen?“, da kannst du dich fragen: Wie streng ist mein Kritiker eigentlich? Würdest du so mit deiner besten Freundin sprechen? Und was kann ein liebevoller Umgang sein, besonders in herausfordernden Zeiten? Was dir auch helfen kann, ist, dem inneren Kritiker einen Namen zu geben. So kannst du ihn immer wieder zurückrufen, wenn er zu laut wird. Und wie schon im Punkt zuvor Achtsamkeit ist der erste Schritt zur Veränderung.

So, nun hast du erstmal einige Tools an der Hand, die dir helfen können, deine jetzige Situation zu bewerten. Das Wichtigste ist: Sei geduldig mit dir und deinem Fortschritt und ich bin schon mal unglaublich stolz auf dich, dass du beginnst, dich mit all diesen Themen zu beschäftigen. Und gehe einen Schritt nach dem anderen, du bist niemandem etwas schuldig, denn du tust das nur für dich. Und in der nächsten Woche möchte ich mit dir beim Thema Blutwerte ansetzen und darüber sprechen, wie du mit Freude und alltagstauglich Lebensmittel in deine Ernährung integrierst, die deine Nährstoffspeicher auf natürliche Weise auffüllen. Bis dahin wünsche ich dir alles Gute und kontaktiere mich, wie gesagt gerne, wenn noch Fragen offengeblieben sind.

In Freude, deine Myriam

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